Leißa ärgert sich über Blackout im dritten Viertel

Aus Südwest Presse vom 28.6.10

Fast hätte es am Ende noch zu einem Punkt für die Oberliga-Wasserballer des SSV Ulm 1846 gereicht. Doch drei Sekunden vor dem Abpfiff lenkte der Torhüter der SGW Leimen/Mannheim II den Ball mit den Fingerspitzen an den Pfosten. So blieb Trainer Wolfgang Leißa nichts anderes übrig, als sich nach de 13:14 über die vergeben Chancen zu ärgern. Es war vor allem das dritten Viertel, dass ihm sauer aufstieß. Sechs Gegentore in Folge, da war die gute Ausgangslage gegen den Tabellendritten dahin. Die ersten beiden Durchgänge hatte der SSV 46 dominiert (4:2, 5:4). Doch innerhalb von acht Minuten war alles dahin. Da half das mit 3:2 gewonnene Schlussviertel nichts mehr.

Nun muss die Leißa-Truppe, die zuvor gegen die SSG Reutlingen/Tübingen mit 17:11 gewonnen hatte, aus zwei Spielen einen Zähler holen, um noch Rang vier zu ergattern. Morgen um 20 Uhr kommt zunächst der SV Cannstatt II ins SSV-Bad. Die punktgleichen Pforzheimer, die momentan auf diesem dritten Platz stehen, sind bereits mit der Runde fertig.

In Sachen Länderspiel gibt es noch nichts Neues. Leißa fehlen noch Sponsorengelder, um einen Auftritt der deutschen Wasserballer im SSV-Bad zu realisieren. seb

 

 

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