mit 8:32 (3:9, 2:7, 2:8, 1:8). Schon vor dem Spiel war klar, dass es vermutlich nicht allzu viel bei der Bundesligareserve der Esslinger zu holen geben wird. Neben dem schon erwartet starken Gegner musste Trainer Wolfgang Leißa, aufgrund von Krankheit einiger Spieler, sein Team etwas umkrempeln. Dies bedeutete unter anderem, dass er sich statt am Beckenrand nun zwischen den Pfosten des Ulmer Gehäuses wiederfand.

Mit dem Anpfiff waren die Ulmer hellwach und machten den Esslinger im Spielaufbau gleich Druck. Im Gegenzug konnten sie sogar mit 1:0 in Führung gehen und behaupteten diese auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber. Mit dem 2:2 deutete sich allerdings schon an, mit was der SSV Ulm fortan so seine Schwierigkeiten haben sollte: das Konterspiel der Esslinger. Einerseits setzten sie die Ulmer in deren Angriffsspiel ebenso unter Druck und verabschiedeten sich beim geringsten Anzeichen eines Ballbesitzwechsels Richtung Tor von Wolfgang Leißa. Bereits nach drei Spielminuten ging die Heimmannschaft erstmals in Führung und sollte diese auch nicht wieder abgeben. Zum Ende des ersten Viertels lagen die Esslinger bereits mit 9:3 vorn. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich am Spielverlauf nichts, so dass die Ulmer bis zur Halbzeit bereits aussichtslos mit 5:16 ins Hintertreffen gerieten. Zwar mühten sich die Spieler um Kapitän Markus Adolph redlich, konnten aber auch im dritten Spielabschnitt den Spielfluss der Gastgeber nicht entscheidend stören. Somit stand es 7:24 vor dem letzten Spielabschnitt. Wie schon in den vorherigen Vierteln versuchten die Ulmer in den letzten 8-Spielminuten sich Chancen zu erarbeiten, blieben aber oft im Abwehrbollwerk des SSV Esslingen hängen oder scheiterten schließlich am gegnerischen Torhüter. Letztendlich musste man auch diesen Abschnitt mit 1:8 dem Gegner überlassen.

Sichtlich bedient verließen die Ulmer das Becken, begannen aber umgehend mit einer Fehleranalyse. Immerhin bestreitet der SSV Ulm in weniger als 10 Tagen sein erstes Heimspiel und dies gleich gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Bis dahin hoffen die Ulmer auch wieder auf die diesmal fehlenden Schaarmann, Schneider und Krajina zurückgreifen zu können. Immerhin sollen gegen die SSG Reutlingen/Tübingen die ersten Punkte eingefahren werden.
CHK
Es spielten: Wolfgang Leißa [Torwart], Strohm, Adolph (5), Keim, Weissinger, Möhler (1), Patrick Leißa, Schmidt, Steinhart (1), Demberger, Feucht (1).

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