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Keine Geschenke zu Weihnachten Beim ersten Spiel der Saison unterlag der SSV Ulm 1846 beim SV Ludwigsburg II mit 9:22 (2:8, 3:5, 0:4, 4:5). Es war die erste Standortbestimmung für die neu formierte Mannschaft von Trainer Leißa und aufgrund der Vorweihnachtszeit wären zwei Pluspunkte ein schönes Geschenk gewesen. Allerdings waren die Ludwigsburger auch selbst nicht in der Stimmung irgendwelche Gastgeschenke zu verteilen. Damit konnte man aber schon vor Spielbeginn rechnen, denn die Ludwigsburger schickten ihren mit Neuzugängen stark verbesserten Kader ins Rennen. Trainer Leißa konnte annähernd in Bestbesetzung antreten. Der SSV Ulm erwischte den besseren Start und konnte nach nur 15 Sekunden durch einen Treffer aus der Centerposition von Valentin Möhler in Führung gehen. Nach dem gelungenen Einstand versuchten die Spieler um Kapitän Markus Adolph weiterhin ihr Glück über den Centerspieler, aber die Ludwigsburger hatten sich schnell darauf eingestellt und kamen so in Folge zu einigen Ballgewinnen, die sie umgehend in zählbares umsetzten. |
So lagen die Ulmer schnell mit 1:5 zurück, wobei sie besonders ihre liebe Not mit den erstligaerfahrenen Neuzugängen der Gastgeber hatten. Nach dem ersten Viertel stand es schließlich 2:8. Die kurze Viertelansprache von Trainer Leißa schien zu wirken, denn seine Mannschaft konnte das Spielgeschehen etwas offener gestalten. Zwar kamen die Ludwigsburger zu weiteren Treffern, mussten dafür aber wesentlich mehr Aufwand betreiben. Das lag unter anderem daran, dass die Ulmer Abwehr hauptsächlich bei Kontern anfällig war und ansonsten engagiert zu Werke ging. So musste man mit einem 5:13 in die Halbzeit. Nach Wiederanpfiff ging es weiter munter hin und her, wobei die Ludwigsburger weitere vier Treffer erzielten und der SSV Ulm die sich ihm bietenden Chance nicht nutzen konnte. Auch im letzten Viertel änderte sich nicht mehr viel, wobei die Ulmer noch den einen oder anderen sehenswerten Treffer markierten. Am Ende ging aber dieser Spielabschnitt auch mit 4:5 an die Ludwigsburger.Alles in allem war Trainer Leißa mit dem Ergebnis zwar nicht zufrieden, aber die vor dem Spiel ausgegebenen Ziele, |
wie eine soliden Abwehrleistung und der schnelle Ballvortrag, konnten dennoch weitgehend umgesetzt werden. Sehr erfreulich war die Anzahl von 7 Torschützen auf Ulmer Seite als auch das Auftreten der beiden Youngster Kevin Feucht und Till Steinhardt, die sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten. Eine Pause während der Feiertage wird es für die Ulmer nicht geben, denn schließlich gibt es noch einiges zu tun. Speziell die hohe Anzahl von persönlichen Fouls, das Angriffverhalten bzw. Spielzüge und der Blick für den freien Mann werden den Schwerpunkt der nächsten Wochen bilden. Immerhin wartet im neuen Jahr mit der Bundesligareserve des SSV Esslingen ein ganz dicker Brocken auf den SSV Ulm 1846. CHK Es spielten: Schaarmann (Torhüter), Strohm, Adolph (1), Keim (1), Weissinger, Schneider (1), Friedl (1), Möhler (3), Steinhardt (1), Schmidt, Feucht (1). |